Placa Arenal

 

Am Morgen des Donnerstags, am 1.Dezember 1994, genau 7 Uhr 55 war es am Placa Arenal 13 Grad, habe ich auf der öffentlichen Anzeigetafel gelesen und da, wo ich wohne, 15 Grad, das war um sieben Uhr.

 

Der Bus, der mich in die Schule bringen sollte, hat auf mich gewartet und auf die, die ebenfalls eine Minute vor Abfahrt hier eintreffen.

 

Es gibt Busse, die nicht auf uns warten und fünf Minuten vorher abfahren, um die, die an der nächsten Aufladestation seit einer halben Stunde warten, nicht zu lange warten lassen zu müssen.

Wenn ich zu früh das Haus verlasse, dann weiss ich auch, wieso.

 

So bin ich die halbe Stunde Fahrt im Bus gestanden und hatte das Gefühl, dass die Hügel, welche im ersten Sonnenlicht aufblühten, wie jener, worauf der Betonuniversitätskomplex stand, das Arbeiten verbietet, die Leute gar nicht wollten. Die Hügel haben das ganz deutlich gesagt, und von meinem Standpunkt aus im Bus, habe ich einen weisspickligen schönen Jungen gesehen, der da rausgeguckt hat aus dem Bus und seine Augen haben diese ganze Landschaft gespiegelt. Er ist gesessen, und die Frau, die über ihm gestanden ist, hat auch aus dem Fenster geguckt, mit grossen hellen Augen.

 

Um 8 Uhr 35 ist der Bus in die Universitätsburg, durch das Haupttor hineingefahren, und die Leute sind aus dem Bus geströmt um Stunden später den gleichen oder einen anderen Bus zu besteigen, dessen Fahrt wesentlicher komplizierter ist, als die Hinfahrt, wenn nicht doch jemand einen ganz anderen Weg gewählt hat um in die Stadt zu gelangen.

Als ich abends, um 23 Uhr 55 vor meinem Hause auf die öffentliche Anzeigetafel schaute, haben die Nummernblättchen, worauf die Ziffern für die Temperaturen gemalt sind, nur so herumgeflattert zwischen 16 und 17 Grad.

 

Ein Südwind ist aufgekommen und Wolken sind aus dem Nichts entstanden und haben mich umschlungen und...