Kinderaktionen
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„Kalligraphie der Fische“

Stell Dir vor der Pinsel wär´ ein Fisch

und 

das Papier das Aquarium

eine Aktion zum Mitmachen im

Aquarium des Zoologischen Gartens Berlin

Sommer 1999

Im Auftrag des Museumspädagogishen Dienstes Berlin

Über das Beobachten der Bewegungen eines Fisches im Aquarium konnte eine erste Erfahrung über das Entstehen von fernöstlichen, kalligrafischen Zeichen gemacht werden. 

Die Zeichen entstehen nicht nur aus dem Handgelenk, sondern fließen viel mehr über den Körper auf das Papier.

Das genaue Beobachten der Tiere wurde gefördert und eine einfache Art, sich mit dem Blattraum auseinander zu setzen – zumal der umherschwimmende Fisch quasi den Weg im Raum des Aquariums bestimmte.

 

So dass durch diese Technik ein Gefühl für die Bewegungen des Fisches im Raum entstand und so wunderschöne Zeichnungen auf dem Blatt Papier kreiert wurden.

Als Anregung habe ich selbst in Aktion „Wege“ getuscht und so die Leute animiert, mitzumachen.

 

Diese Aktion wurde auch von Erwachsenen rege genutzt

Mit herzlichem Dank an den Museumspädagogischen Dienst Berlin und den Zoologischen Garten Berlin für die Unterstützung und an Monika Wagner-Willi und Georg Buess für die Hilfe vor Ort.

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Das Verrückte Tier

Im Auftrag des Museumspädagogishen Dienstes Berlin

anlässlich einer Sonderausstellung des Kolbemuseums Berlin

über den Tierbildhauer August Gaul

 

Thema: Verwandlung - von der Zeichnung zur Skulptur

 

Der Arbeitsplatz bestand aus einem mit Holzstäben zusammengebauten Kubus.

 

Aufgabe der Kinder war es, mit Bleistift und Papier an einer Tierskulptur einzelne Linien zu „holen“ und im Kubus mit Schnüren „nachzuzeichnen“.

 

Anfangs sollte es eine einfache Linie sein, wie die Silhouette des Rückgrats, beispielsweise, die auf dem Papier nachgezeichnet und am Arbeitsplatz mit der Schnur in den Kubus geknotet wurde.

 

Die „Linien“ wurden mit Gaze zu Flächen vereint.

 

So wuchs mit jeder neu hinzugekommenen Linie die Figur zu einer Skulptur heran.

 

Zu einer Abschlusspräsentation wurden die Kuben aufeinandergebaut, ein „Zoo“ gebildet, und im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“ ausgestellt.

 

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